Theater als Methode zur Konfliktlösung

Gewaltfreie Konfliktlösung durch angewandtes Theater – Fortbildung für LehrerInnen, SchulsozialarbeiterInnen und andere pädagogische Fachkräfte an Schulen

Angewandtes Theater ist ein Theater für Nicht-SchauspielerInnen. Es beschreibt die Nutzung des Theaters als Sprache und als Diskussionswerkzeug in Gruppen. Im Rahmen der Fortbildung werden ausgewählte Methoden des angewandten Theaters mit dem Thema Konflikte verknüpft: Mit Hilfe des Theaters können für Schüler relevante Konflikte und problematische Themen sichtbar gemacht, offengelegt und in Richtung Lösung vorangebracht werden. In der Arbeit mit Schülern stärkt diese Herangehensweise den Gruppenbildungsprozess und fördert die Empathiefähigkeit der SchülerInnen.

In der Fortbildung werden Spiele und Übungen vermittelt, die aus verschiedenen Bereichen des angewandten Theaters stammen. Dazu zählen:

  • Theater nach Augusto Boal/Forumtheater
  • Playbacktheater
  • Improvisationstheater

 

Die in der Fortbildung vermittelten Methoden werden erfahrungsbezogen mit den TeilnehmerInnen durchgeführt, ausprobiert und anschließend im Hinblick auf den schulischen Kontext ausgewertet.

Dazu zählen:

  • Spiele zum Kennenlernen, Aufwärmen und Schaffen einer gewalt- und wertungsfreien Arbeitsatmosphäre
  • Themenbezogene Spiele (Macht/Ohnmacht, Ausgrenzung etc.)
  • Bildertheater: die Nutzung von Körperstatuen (Standbildern) im Diskussionsprozess und als Grundlage zur Szenenentwicklung
  • Forumtheater: die Entwicklung von Szenen, die die Realität der SchülerInnen darstellen. Hierbei geht es um die Sichtbarmachung und Auseinandersetzung mit Konfliktthemen wie (Cyber-)Mobbing, Diskriminierung, Sexismus, Gewalt etc.

 

Die Fortbildung will damit eine Basis für die Anwendung theaterbasierter Methoden zur Bearbeitung von Konflikten im schulischen Kontext geben. Die Teilnehmenden lernen Grundprinzipien der Methode und grundlegende Regeln theatralischer Gruppenprozesse kennen.

Die Fortbildung richtet sich speziell an LehrerInnen und PädagogInnen, die theatralische spiel- und erlebnisbasierte Methoden innerhalb und außerhalb des Unterrichts nutzen wollen. Schauspielerfahrung oder andere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bereitschaft und Neugierde, Spiele und Übungen selbst zu erleben und zu durchlaufen, sollten mitgebracht werden.

 

Leitung: Jeannette Sindermann, Robert Klement

B 218/15

Do 05.11.2015, 9:30-16:30

8 Ustd. € 90

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B 13/16

Do 10.03.2016, 9:30-16:30

8 Ustd. € 90

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